19.12.2011

von B° RB

KiQ

Gemeinsame Pressemitteilung von „Haus & Grund Hof“ sowie der Stadt Hof zum Forschungsvor- haben "KiQ"

Rathaus Hof

Das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung und der Zentralverband Haus & Grund Deutschland konzipierten das Projekt „Kooperation im Quartier zur Wertsicherung von Immobilien“ (KiQ), das sich ausdrücklich an die Ortsvereine von Haus & Grund wendet. Bundesweit werden 11 „KiQ – Modellvorhaben“ im Rahmen des Forschungsfeldes „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)“ durchgeführt. Auch die Stadt Hof ist daran beteiligt.

Zur Aufwertung innerstädtischer Wohnquartiere und zur Wertsicherung der Immobilien sind eine starke Aktivierung der privaten Eigentümer und eine engere Kooperation zwischen Kommunen und Eigentümer erforderlich. Den Eigentümervereinen, vor allem den Vereinen von Haus & Grund, kommt gemeinsam mit anderen Akteuren eine Schlüsselrolle zu. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen des ExWost-Forschungsfeldes „Kooperation im Quartier“ anhand von Modellvorhaben verschiedene Formen der Kooperation von privaten Eigentümern und Kommunen praktisch erprobt werden, die eine Aufwertung innerstädtischer Wohnquartiere und die zukunftsgerechte Anpassung der Wohnungsbestände zum Ziel haben. Das Forschungsfeld soll auch aufzeigen, wie private Investitionen in den Quartieren erfolgreich angestoßen und umgesetzt werden können.

Haus & Grund Hof und die Stadt Hof haben sich mit einer umfangreichen Projektskizze erfolg­reich für ein Modellvorhaben beworben.

Das Modellvorhaben wird im Zeitraum von Dezember 2011 bis Ende 2014 umgesetzt werden.

Haus & Grund Hof und Stadt Hof konnten erfolgreich die wohnungswirtschaftliche Situation darlegen.

Danach ist zeitgemäßer Wohnraum in Hof knapp. Die Gebäude weisen oftmals einen erheblichen Sanierungsrückstau auf. Grund hierfür ist, neben der allgemeinen stagnierenden Marktent­wicklung, zum Teil die Eigentümerstruktur in der Kernstadt – Biedermeierviertel und der innerstädtischen Wohngebiete Bahnhofsviertel –, die überwiegend privat geprägt sind. Diese beiden Quartiere wurden für die Stadt Hof exemplarisch ausgewählt.

Private Investitionen in die Immobilien werden nur zögernd wahrgenommen. Unter Federführung des Vereins Haus & Grund Hof e.V. in enger Kooperation mit der Stadt Hof soll in den beiden Quartieren – Biedermeierviertel und Bahnhofsviertel – eine Aufwertung von Wohnung, Gebäu­den, Hof- und Freiflächen sowie des Wohnumfeldes (öffentlicher Raum) initiiert werden. Dazu gehören die Konzeptentwicklung, der Auf- und Ausbau von Kooperationen, Moderations- und Beratungsangebote, gezielte Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Berichtslegung, Teil­nahme an und Durchführung von Veranstaltungen, um dadurch investive Maßnahmen durch kommunale und vor allem private Hand sowie durch Förderprogramme und Stiftungen zu ver­wirklichen. Hauptziel ist das Auflösen des Vorhandenen Investitionsstaus in den jeweiligen Quartieren, vor allem durch die Weiterentwicklung der quartiersbezogenen Leitbilder und gezielter Ansprache von Eigentümern und Nutzern.

Im Mittelpunkt stehen Struktur und Anlaufstelle von Haus & Grund Hof mit seiner kostenlosen Rechtsberatung, seinem Kompetenznetzwerk und seinem Büro, Schlossplatz 5, in Hof. Hinzu kommt die Möglichkeit des externen Einkaufs von Fachreferenten und Beratungsleistungen (z.B. Architekten und Bausachverständige) sowie eigener koordinierender Fachkräfte auf freiberufli­cher Basis, die vor allem die Organisation der Projekte, die individuellen Beratungen und die Netzwerkarbeit koordinieren sollen. Um viele private Eigentümer, Vermieter, Kaufinteressenten und Bewohner zu erreichen sollen nicht nur die eigenen ca. 1.300 Mitglieder angesprochen werden sondern auch eine aktive Zusammenarbeit mit dem Stadtteilparlament „Bürgergremium Bahnhofsviertel“ und dem Bürgerverein „Bürger am Zug“ stattfinden.

Beide unterstützen als Multiplikatoren und Organisatoren von Veranstaltungen vor allem durch ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter die Projektumsetzung im eigenen Stadtteil. Der Bürgerverein wird hierzu seine Büroräumlichkeiten im Stadtteil als Beratungsstelle vor Ort zur Verfügung stellen.

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