10.11.2016

von B° IR

The Black Elephant Band & Helmut Haberkamm

Am Donnerstag, 17. November 2016, um 20 Uhr veranstaltet die SPD Helmbechts einen Abend mit Lesung und Musik.

Jan Breitenstein

Haberkamm

Am Donnerstag, 17. November 2016, um 20 Uhr veranstaltet die SPD Helmbechts einen Abend mit Lesung und Musik. Eingeladen dazu sind The Black Elephant Band und Schriftsteller Helmut Haberkamm.

Die Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf im Textilmuseum zu 6 Euro, an der Abendkasse kostet der Eintritt 8 Euro. Reservierungen werden per E-Mail an info(at)textilmuseum.de und unter Tel. 09252-92430 entgegengenommen.

The Black Elephant Band ist ein Soloprojekt aus Nürnberg. Jan Breitenstein ist seit 2012 unter diesem Pseudonym nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Staaten unterwegs. Mit Gitarre, Mundharmonika und seiner unverkennbaren Stimme spielte er mittlerweile über 300 Konzerte, spielte drei Alben ein und drehte ein preisgekröntes Musikvideo. Seine Musik bezeichnet der junge Mann als Akustik-Blues-Punk-Folk, vielleicht auch Anti-Folk.

"Klingt irgendwie als hätte der junge Bob Dylan mit Tenacious D einen gehoben."
(Rockberg e.V.)

„[...] ungeschliffene, gestochen scharf auf den Punkt kommende, englischsprachige
Songminitaturen voll von schrägem Humor und bitterbösen Weltbetrachtungen, die schlecht gestimmte Gitarre schnörkellos rudimentär, die Stimme ein wütendes Knurren, kaum ein Lied länger als zweieinhalb Minuten. Wunderbar!“
(Nürnberger Nachrichten)

Helmut Haberkamm gehört seit seinem Debüt mit dem preisgekrönten Gedichtband „Frankn lichd nedd am Meer“ (1992) zu den populärsten und vielseitigsten fränkischen Schriftstellern. Seit Jahren kennt man den aus dem Aischgrund stammenden Dialektdichter auch als Song-Übersetzer (CD Fodd ieberm großn Wasser) und als Autor von erfolgreichen Theaterstücken:

Schellhammer, No Woman, No Cry - Ka Weiber, ka Gschrei, Die g‘schenkte Stund, Die Schuddgogerer, Der Frankenhasser, Die Fichtn im Weiher sowie Der Kaschberlesmoo stammen alle aus seiner Feder.

Er ist nicht nur "ein Jäger des verlorenen Wort-Schatzes" (Nürnberger Nachrichten), sondern vor allen Dingen "ein Wortkünstler, ein Sprachkomponist, ein Akrobat, der die Mundart, die viele für grob und stumpf halten, virtuos zum Klingen bringt" (Fränkische Landeszeitung). Mit Preisen wurde er in dieser Zeit reichlich gesegnet: Er gewann u.a. den Bayerischen Kulturförderpreis, den Förderpreis der Bayerischen Theatertage, den AZ-Stern und den Erlanger Kulturförderpreis.

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