27.10.2015

von B° RB

Tastentanz

2. Symphoniekonzert – "Tastentanz". Am Freitag, 30. Oktober 2015, 19:30 Uhr, Festsaal der Freiheitshalle Hof

Ingolf Wunder, Klavier

Franz Liszt:        Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur
Franz Liszt:        Hexaméron für Klavier und Orchester
Béla Bartók:        Konzert für Orchester Sz 116

Solist:    Ingolf Wunder, Klavier
Dirigent:    Daniel Klajner

Einen „Tastentanz“ erlebt das Publikum im 2. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker am Freitag, 30. Oktober 2015 um 19:30 Uhr im Festsaal der Freiheitshalle Hof mit dem Pianisten Ingolf Wunder. Die Hofer Symphoniker spielen unter der Leitung des Ersten Gastdirigenten Daniel Klajner.

Franz Liszt, fortschrittlicher Komponist und charismatischer Pianist mit Popstarqualitäten, begann als 21-Jähriger mit der Arbeit an seinem 1. Klavierkonzert. Doch erst über 20 Jahre später war es in der heute bekannten Fassung vollendet und wurde 1855 unter der Leitung von Hector Berlioz mit Liszt als Solisten in Weimar uraufgeführt. Es ist eines der beliebtesten und virtuosesten Klavierkonzerte.

Anlässlich eines Benefizkonzerts für Arme wurde Liszt 1837 beauftragt, ein Variationswerk über den Marsch der Puritaner von Vincenzo Bellini zu schreiben. Sechs namhafte Pianisten, darunter auch Frédéric Chopin und Carl Czerny, steuerten je eine Variation bei, so dass das Gemeinschaftswerk aufgrund der sechs Urheber den Titel Hexaméron bekam. Im Konzert der Hofer Symphoniker erklingt die Fassung für Klavier und Orchester, die von Leslie Howard und Ingolf Wunder bearbeitet wurde.

Pianist Ingolf Wunder erregte mit seinem Erfolg beim Chopin-Wettbewerb 2010 in Warschau weltweit Aufmerksamkeit. Es folgten Debüts mit dem Mozarteumorchester Salzburg, den Münchner Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester und der Tapiola Sinfonietta. Seit 2011 ist er Exklusivkünstler beim Label Deutsche Grammophon.

Mit Béla Bartóks Konzert für Orchester Sz 116 steht zuletzt ein sehr wichtiges Werk des 20. Jahrhunderts auf dem Programm. Bartók schuf dieses Meisterwerk 1943 im US-amerikanischen Exil, als seine wirtschaftliche und gesundheitliche Lage desaströs war. In dem eindrucksvollen Spätwerk finden groteske Polka-Klänge und ungarische Tänze sowie wehmütige Melodien zusammen. Die Uraufführung im Dezember 1944 in Boston war ein großer Erfolg.

Karten zu 35 €, 32 € und 29 € sind in der Geschäftsstelle der Hofer Symphoniker, Klosterstraße 9–11, 95028 Hof, Tel. 09281 7200-29 oder unter www.hofer-symphoniker.de erhältlich.

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