
Geschichte der Flüchtlinge
Neue Ausstellungsabteilung im Museum Bayerisches Vogtland.Geschichte der Flüchtlinge und Vertriebenen in Hof
Ab dem 28. Januar 2012 ist im Museum Bayerisches Vogtland in Hof eine völlig neue Abteilung zur Geschichte der Flüchtlinge und Vertriebenen in Hof zu besichtigen. Zahlreiche Schaustücke zeigen auf drei Etagen einen Ausschnitt der deutschen Geschichte am Beispiel der Stadt Hof.
Eröffnung am 27. Januar 2012 mit Prof. Dr. Hellmuth Karasek und Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch.
Zum Festakt am 27. Januar 2012, 17 Uhr, im Theater Hof werden der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Wolfgang Heubisch sowie der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Hartmut Koschyk erwartet. Für den Bund der Vertriebenen sprechen dessen Bundesvizevorsitzender Albrecht Schläger und der Vorsitzende des Kreisverbandes Hof Christian Joachim.
Die Festrede wird der Theater- und Literaturkritiker Prof. Dr. Hellmuth Karasek halten. Der in Brünn geborene Karasek hat in seiner Autobiografie „Auf der Flucht“ seine eigene Vertreibungsgeschichte beschrieben. Mit der Eröffnung am Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, der vom Bundespräsidenten Roman Herzog begründet worden war, weisen die Kulturverantwortlichen der Stadt Hof bewusst darauf hin, dass Flucht und Vertreibung eine Vorgeschichte haben und nicht „über Nacht“ gekommen sind.
Die neue Abteilung steht kurz vor der Fertigstellung. Zur Präsentation für die Vertreterinnen und Vertreter der Medien findet am Donnerstag, 26. Januar 2012, 11.00 Uhr, eine Pressekonferenz in den neuen Räumlichkeiten statt. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner wird zusammen mit der für die neue Abteilung verantwortlichen Historikerin Stefanie Menke und Kulturamtsleiter Peter Nürmberger über Konzept und Entstehung informieren. Es besteht die Möglichkeit, die neue Abteilung mit über 400 Exponaten zu besichtigen. Der Termin ist insbesondere auch für Fotojournalisten geeignet.
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