11.10.2017

von B° RB

Traumberuf in der Region

Bei der Hofer Ausbildungsmesse am Samstag, den 14. Oktober, stellen sich über 130 Unternehmen mit 200 verschiedenen Ausbildungsberufen vor

Das Bild zeigt von links hintere Reihe Reiner Frank (Schulamtsdirektor), Thomas Hager (Arbeitsagentur Hof), Michael Bitzinger (Wirtschaftsjunioren Hof), Edith Franz (Leiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Hof), Adolf Waschke (Leiter der BTZ Handwerkskammer Hof), Stefan Stadelmann (Schulrat) vordere Reihe von links Landrat Dr. Oliver Bär und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner

Bereits zum 16. Mal findet die Hofer Ausbildungsmesse statt. 136 Ausbildungsbetriebe und -schulen der Region stellen mit dem Slogan „Du kannst werden, was Du willst.“ 200 unterschiedliche Ausbildungsberufe aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung, Handel und Industrie vor. „Die Chancen für junge Menschen, ihren Traumausbildungsplatz in der Region zu finden, stehen sehr gut. 

Die Auswahl an Ausbildungsberufen war selten so groß wie heute“, so Landrat Dr. Oliver Bär. Er, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Hauptorganisator Michael Bitzinger von den Wirtschaftsjunioren, Thomas Hager, Teamleiter bei der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof, die Leiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Hof Edith Franz, der Leiter des Technologiezentrums der Handwerkskammer Oberfranken Adolf Waschke, Schulamtsdirektor Reiner Frank sowie Schulrat Stefan Stadelmann informierten in einem Gespräch die Vertreter der regionalen Medien über Programm, wichtige Aspekte und auch Neuerungen der Messe. Sie sind die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft, die die Ausbildungsmesse ins Leben gerufen hat und nun schon seit Jahren erfolgreich organisiert. Rund 3000 Schülerinnen und Schüler aus 30 Schulen der Region werden das Informationsangebot nutzen, davon gehen die Verantwortlichen aus.

„Wir möchten die Schülerinnen und Schüler motivieren, die ausgezeichneten Möglichkeiten für eine qualifizierte Ausbildung zu ergreifen. Gleichzeitig sollten wir auch die Chance nutzen, manchen der jungen Zuwanderer zu ermöglichen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, so Oberbürgermeister Harald Fichtner. Denn im Fokus der Messe steht neben der Berufsorientierung besonders auch der persönliche Kontakt zwischen Schülern und Ausbildungsbetrieben. Sehr schnell und unkompliziert können Schüler an den jeweiligen Ständen mit ihren späteren Ausbildern ins Gespräch kommen und sich gegenseitig kennenlernen. Auch viele kleinere Handwerksbetriebe stellen sich vor, von denen man oft gar nicht weiß, dass sie auch ausbilden. 

„Am besten ist es, die Messe gemeinsam mit Freunden und Eltern zu besuchen. Diese können in Anbetracht der Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten beraten und helfen, das Richtige zu finden. Zudem sollte man vorher überlegen, welches Unternehmen man besuchen möchte und für welche Berufszweig man sich interessiert“, rät Thomas Hager von der Agentur für Arbeit Hof. Schauplatz ist wie in der Vergangenheit die Johann-Viessmann-Berufsschule Hof und das Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Oberfranken. 

Michael Bitzinger, Hauptorganisator der Messe und Vertreter der Wirtschaftsjunioren, sieht die Ausbildungsmesse als eine der wichtigsten Kontaktplattformen für die Unternehmen, denn schließlich suchen diese qualifizierten Nachwuchs. „Zudem ist es unser großes Anliegen, auf Schülerseite für faire Bildungschancen zu sorgen. Jeder kann in der Region seinen Traumjob finden. In den vergangenen Jahren ist es uns mit der Messe gelungen, dass sich die jungen Menschen vielfältiger orientieren“, freut er sich. „Die Hemmschwelle, ins Gespräch zu kommen, ist tatsächlich sehr gering“, erläutert Adolf Waschke, Leiter des Technologiezentrums Hof, denn neben den aktuellen Ausbildungsleitern beantworten bei den Ständen auch Auszubildende der Firmen gerne die Fragen der Schüler. 

Die Leiterin des Staatlichen Berufsschulzentrums Hof Edith Franz bat wegen der Bauarbeiten am Beruflichen Schulzentrum um gegenseitige Rücksichtnahme. Schulamtsdirektor Reiner Frank wies darauf hin, dass es erstmals auch ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen gäbe. Für ihn ist die Ausbildungsmesse das Highlight unter den Berufsmessen, junge Menschen können hier wichtige Weichen für ihre Zukunft stellen. Ist der Traumberuf gefunden und hat man erste Kontakte mit den Unternehmen geknüpft, steht einer guten beruflichen Zukunft in der Region nichts mehr im Weg. 

Die Messe findet am 14. Oktober von 9.00 bis 13:30 Uhr statt. Sie bietet den Schulabgängern umfassende Information zu Fragen wie „Was will ich werden? - Welcher Beruf passt zu mir? - Welche Firmen gibt es in der Region? oder auch „Wann beginnt die Bewerbungsfrist?“. Eine Auflistung der ausstellenden Betriebe, das Vortragsprogramm und auch Tipps für die Bewerbung gibt es online. 

Passend zum Thema

Allgäu GmbH: Jobchallenge Allgäu – 30 Jobs in 180 Tagen hat ein Gesicht

Online zum staatlich geprüften Fitness-Trainer

Duales Studium: Lernen und gleichzeitig schon Geld verdienen

Mehr aus der Rubrik

Leider kein passender Artikel gefunden.
Weitere Artikel finden Sie hier.

Haben Sie einen Artikel, der hierher passen würde? Bitte informieren Sie unsere Redaktion, vielen Dank!
Teilen: